Biber Bienen Biberach Sommertour nach Dorum 2008
Sonntag 24.08.2008
Ja bald geht es los und ich weiss noch gar nicht, ob ich es schaffe.
Ich hab am Sonntag den 24.August eine Testfahrt gemacht. Nachdem das Zelt auf der Biene montiert war, dachte ich mir, auf zu den Eltern an den Bodensee. Ca. 35 KM später, wußte ich, dass ich nicht den Bodensee erreichen würde. Ständig ging der Motor aus, dann lief er mal wieder 1 KM, dann stand er wieder. Nun steht Roberto wieder beim Bienendoktor Alex in Bergatreute, der am Sonntag nachmittag sogar da war. Er beruhigte mich sofort mit einem Oh,Oh.
Wenn einer meine Biene wieder flott bekommt dann er.

Montag 25.08.2008 
Einen Tag beim Bienendoktor Alex und Silvio. Diagnose: Nach diversen Test´s kam es gegen Abend heraus, der Vergaser war es.
Für die Technikfreak´s: Mein Toursetup - neuer Zylinder und Kolben, Zündankerplatte, Zündspule, Vergaser und Benzinhahn neu. Zündkerze NGK B6HS, 90ger Düse.
Nun kann die Reise losgehen
Danke an das Casa-moto-Team

Also bis bald und drückt mir die Daumen!

Mittwoch 27.08.2008
Endlich geht es los. Um 7 Uhr noch einen Patienten behandelt und danach Abfahrt.
Die Strecke ging neben der B30 Richtung Ulm, durch die Stadt durch Richtung Jungingen.
Plötzlich ein Knall und Motor aus, Kupplung getreten und Motor wieder an, gleich darauf wieder ein Knall Motor aus.
Panik, soll ich gleich den ADAC rufen. Nee, nee erstmal ruhig Blut. Zuerst die B6 HS Zündkerze wieder rein, dann Sprit und Öl nachgefüllt und Motor wieder gestartet. Bis kurz vor Würzburg keine Probleme, doch die Ruhe trügte. Ein lauter Knall riss mich aus meinen Träumen, gemütlich nach Dorum zu kommen. Motor aus und ich ließ meine Biene ausrollen. Es waren gut 120 Kilometer seit dem letzten Knall vergangen. Also nochmal Zündkerze anschauen, nachtanken und Öl auffüllen. Motor wieder angelassen und weiter ging´s. So tuckerte ich mit Tempo 50 durch Würzburg, Karlsstadt, hoch nach Rieneck, Nassau, Burgsinn und Jossa.

Ich traute mich nicht, eine Pause zu machen, denn Roberto lief ja, nur dass ich nun aller 100 Kilometer tanken war. Nur 7 Liter gingen rein, obwohl mein Tank 15 Liter fasste.
 Ohne Probleme ging es weiter über Freiensteinau,
Grebenhain, Herbstein, Lauterbach, Alsfeld, Dillich, Borken, Fritzlar bis nach Wolfhagen, westlich von Kassel. Dort gegen 19 Uhr Pause im Gasthof zum Schiffchen. Gut gegessen und mit dem Besitzer und anderen Gästen über meine Tour geschnackt, dann endlich zum Schlafen.





Donnerstag 28.08.2008
Frisch ausgeschlafen ging es nach einem guten Frühstück weiter Richtung Oldenburg.
Erstmal vorbei an Volkmarsen, Rimbeck und Scherfede. Mitten im Teuteburger Wald, las ich ein
Schild Richtung Schlangen 7 Kilometer.


Schlangen in Kreis Lippe ist der Ort in dem mein UR,UR,Ur Großvater evangelischer Pastor war, also das musste ich mir anschauen.
Eine Stunde auf den Spuren meiner Vorfahren mußte reichen, ich hatte ja ein Ziel vor mir.
OLDENBURG
Also weiter über Buke, Altenbeken, Horn und Detmold, weiter nach Lage, Herford und Lübbekke.
Mal 4 spurig und mal kilometerlange Alleenstraßen.







Langsam kam der Norden näher, es wurde flacher und die Straßenschilder zeigten nun nordische Namen.




Dann endlich Oldenburg



das ist die Cecilienbrücke, die bei Bedarf die Straße hochfährt, um ein Schiff durchzulassen.
Ja Nachmittag um kurz nach 15 Uhr war ich bei meiner Schwester und konnte mich erstmal von den 1,5 Tagen und 734 Apekilometern auf der Straße erholen.


Freitag 29.08.2008
Meine Schwester wollte mit nach Dorum, darum mußte ich warten bis Sie Ihren Dienst in der Praxis beendet hatte und so starteten wir um 12:30 Uhr Richtung Beaverstedt, wo wir uns mit Wiese und Co treffen wollten. Unsere Fahrt führte aus Oldenburg in östlicher Richtung hinaus auf die B211 nach Brake, wo wir mit der Fähre nach Sandstedt übersetzten.




















In Beaverstedt warteten wir dann in einem Cafe auf Frank und die anderen,
die uns noch bis Dorum begleiten wollten.








Sonja und Frank mit den Kids auf Tour, sowie Manfred und Herbert begleiteten uns nun.

Kurz nach 19 Uhr knatterten wir bei den Deichgeiern vorbei, direkt zum Hafengrill,
wo wir uns erstmal den Bauch vollschlugen, dann aber zu den Deichgeiern, Inge und Hans, die die ganze Meute von über 30 Api´s, oder Apen, herzlich aufgenommen haben.






Mein Dachzelt kam nun das 2. Mal zur Anwendung. Meine Schwester bekam ein Bett im Lager der Deichgeier.
Der Abend klang dann gemütlich aus mit Fachgesprächen, Plauderei mit alten Bekannten und Freunden und dem ein oder anderen Gläschen Schoki.

Samstag 30.08.2008
Uhhhaaa, mann hab ich gut geschlafen! Der neue Tag war wunderschön, die Sonne strahlte und wir alle freuten und riesig auf diesen Tag. Pommes Peter hatte den Tag für uns komplett durchgeplant, doch es sollte anders kommen. Ohne sein Wissen sorgte Frank dafür, dass Peter von dem ganzen nichts mitbekam. Peter wollte gemütlich mit seiner Nane Silberhochzeit feiern.
Er rechnete nicht damit, dass wir ganz Dorum aufmischten mit unseren Bienen. So geschah es, dass ein Bienenschwarm vor der Kirche einfiel und wir so Peter eine riesen Überraschung bereiten konnten.





















Unseren Pommes Peter und seine Marianne in Anzug und Kleid zu sehen war jeden Kilometer meiner Strecke wert.





Nach vielen Freudentränen machten wir uns dann wieder auf den Weg, mit Polizeieskorte nach Bremerhaven.
Marianne und Peter begleiteten uns im Wagen der Deichgeier, einem offenem Caddi.
Mann war das toll! 31 Api´s in Reihe fast 30 Kilometer im Konvoi. Ich hab selten so was tolles erlebt. meine Schwester war auch in jedem Ort durch den wir kamen, am winken. Pipapo, der hinter mir her fuhr, sagte anschließend zu mir, dass ich bestimmt 25 Kilometer nur am grinsen war.
In Bremerhaven stellten wir uns direkt am Festgelände der Lüttesail in Reih und Glied auf und enterten die herrlichen Segelschiffe.



















So gegen halb vier am Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg, um diesen Tag wieder bei den Deichgeiern ausklingen zu lassen.
















Gemütlich wurde gegrillt, und alle die nicht in Biene waren,
konnten sich den Film von 4. NNW Apetreffen anschauen.


Ziemlich kaputt, legte ich mich früh(so gegen halb 12) schlafen.

Sonntag 31.08.2008

Nach einem herrlichen Frühstück, machten sich die ersten wieder auf den Heimweg, die anderen machten sich auf den Weg zum Hafen und bekamen noch eine Leuchturmführung.
Immerhin 24 Apenisten plus ein weiterer Überraschungsgast Franco aus Emden mit seinem Sohn Fabian


















Nach der Leuchtturmbesteigung und einem deftigen Essen am Hafengrill, war es dann leider soweit. Die Verabschiedung stand an, von allen die zusammen ein super Treffen erlebt hatten.
Inge und Hans, sowie von Nane und Peter: wir kommen wieder, es war traumhaft, nicht mehr zu toppen, einmalig gigantös! ( selbst beim Schreiben werden die Augen wieder feucht)

Also Abfahrt, Franco der aus Emden mit seinem Sohn Fabian gekommen ist, begleitete uns noch über die Weser mit der Fähre Bremerhaven-Nordenham.
Danach verließ er sich auf mich, den Ortskundigen Schwaben, und so fuhren wir durch den Wesertunnel noch einmal zurück und, dass wir nicht dieselbe Strecke noch einmal fahren mussten, zeigte ich ihm noch die Fähre Sandstedt Brake, so dass wir die Weser 3 mal über,-bzw. unterquert hatten. In Brake verabschiedeten wir uns dann endgültig und ich brachte meine Schwester wieder gesund und munter nach Oldenburg.


























Montag 01.09.2008

Kurz nach 7 Uhr am Morgen machte ich mich wieder auf die Heimfahrt. Es ging dieselbe Strecke zurück.
Wieder einmal unterschätzte ich die Kilometer, ich vergaß einfach, dass in Apezeit umzurechnen und so fuhr ich 12,5 Stunden in Richtung Heimat. Kurz vor Aalen, also schon hinter Würzburg, konnte ich nicht mehr und so beschloss ich, noch eine Nacht in einem Gasthaus zu verbringen. in Jagstheim. Das Bett war gigantisch, man legte sich auf die Matratze und schon wurde man verschluckt, man brauchte sich nicht zu zu decken, das übernahm die Matratze.
















Dienstag 02.09.2008
Bis mich die Matratze wieder losließ, wurde es halb neun. Kurz vor halb 10
machte ich mich dann auf meine letzten 147 Kilometer, in Apezeit noch gut 3 Stunden und so
kam ich dann auch so gegen 13 Uhr wieder zuhause, kaputt aber glücklich, an.


1876 Kilometer in einer Apecar P3, Höchstgeschwindigkeit anfangs 55 zum Schluss hin 60.
7,5 Liter auf 100 Kilometer im Durchschnitt. 6 Liter Öl. 3 Schachteln Marlboro,
5 Liter San Pellegrino, 54 Titel Italienische Musik auf MP3.




Ich danke allen die mitgefiebert haben:

Besonders meiner lieben Frau Heike, die mich fahren ließ, meiner Schwester Manuela, die das Apefieber richtig erwischt hat, Alfredo aus der Lüneburger Heide, für die Weitergabe meines Standortes im Forum
Willy aus Hamburg, Pommes Peter aus Dorum die mit mir in Telefonkontakt standen.
den Deichgeiern, Inge und Hans, die ihr Piratennest zum Bienennest gemacht haben,
Frank Wiese mit der ganzen Familie,
Mogli, Hausmeisterape, Weserbienen, Blumenmann, SOS und seiner Schwester, Hai, Sven Ape, Apeulli, dem Rennschneckenteam, Jeyjeyape, Herbert, Holli, Amarazotti, Burkino, Peter aus Dänemark,
Toscana Regina, Gregor, Wehoe, den Mcfly´s, Dieter, Tilli und Hansei, Ape-Emden, dem lustigen Kölner mit seiner TM, Franco und seinem Sohn Fabian sowie allen Lebenspartnern und Kindern und all diejenigen, dessen Namen ich nicht weiß, oder die ich vergessen haben sollte.



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